Der Beobachter und Zeitlinien im Remote Viewing

Remote Viewing ist eine Methode, bei der jeder Mensch seine Fähigkeit über Raum und Zeit hinweg zu sehen erlernen kann.

Beschäftigst du dich mit der Quantenphysik, stellt sich sofort eine Frage: Wenn ich alleine durch Beobachtung eine Wellenfunktion kollabieren lasse, also Realität erschaffe – was bewirke ich dann mit Remote Viewing?

Wo liegt die Grenze zwischen einfachem Wahrnehmen und Beobachten? Ich kann auch nicht schwimmen gehen, ohne dabei nass zu werden.

Und wofür wird Remote Viewing eigentlich genutzt? Um die Vergangenheit zu sehen? Und dann? Wenn ich mich nur mit vergangenem beschäftige, wird meine Zukunft so sein wie meine Vergangenheit war. Will ich das?

Ist Remote Viewing die neue Unterhaltungssendung? Der Konsum einer Session eines Remote Viewers, den ich wie ein neues Buch einfach konsumiere?

Wäre es nicht wesentlich sinnvoller, Möglichkeiten der Zukunft zu viewen? Etwas, was uns auch wirklich voran bringt? Etwas, was dann auch umgesetzt werden kann?

Ist die Zukunft festgelegt? Wohl kaum, es sei denn man glaubt das und willst nichts in seinem Leben ändern. Nicht domestizierte Tiere “wissen” instinktiv drei Tage im vorraus, das sich ein Erdbeben an ihrem Aufenthaltsort ereignet und verlassen ihn. Die einzigen die immer noch mit seiner Intelligenz in der Gefahrenzone sitzen, sind wir Menschen. Und das halten wir für schlau?

Wir benötigen ein Training, wie Remote Viewing, um uns diese Fähigkeit wieder anzueignen. Und was machen wir dann mit diesem Tool? Aktienkurse viewen? Uns ansehen, was andere tun? Wieso nicht eigene Fähigkeiten für eigene Entwicklungsprojekte nutzen?

Was bedeutet es, andere Zukünfte, bzw. andere Zeitlinien zu viewen? Es macht nur Sinn, wenn wir wissen, wie wir da auch hingelangen.

Eine Voraussetzung hierzu wäre, wenn ich meinen Remote Viewing Sessions traue, auch dementsprechend zu handeln. Das setzt die Fähigkeit vorraus, das ich mich selbst ändern kann oder ich auch bereit bin eventuell gravierende Änderungen in meinem Leben vorzunehmen.

Ändere ich nichts – wird sich nichts ändern.

Ich höre schon wieder die Stimmen die sagen: “Aber die Welt kann man nicht ändern, weil…” Vielleicht fangen wir einfach mal bei uns im “kleinen” an? Ich kann das “Große” nur im kleinen beginnend ändern. Und jede Veränderung, sei sie auch noch so klein, beginnt die Zukunft – meine Zukunft – zu verändern.

Und warum betreibst du Remote Viewing oder beschäftigst dich damit?